Die ONF will die Bereitstellung von Standards für das Software-Defined Networking beschleunigen. Executive Director Dan Pitt kommentiert die Ziele der Organisation.
Die Open Networking Foundation wurde im Jahr 2011 als Non-Profit Organisation von der Deutschen Telekom, Facebook, Google, Microsoft, Verizon und Yahoo! gegründet. Das Ziel ist die Entwicklung einer neuen Herangehensweise an das Networking sowie die schnelle und gemeinsame Bereitstellung von Standards und Lösungen. Die ONF wird dazu die Entwicklung und Nutzung von Standards für das Software-Defined Networking unterstützen und den dynamischen Markt für Produkte, Services, Applikationen, Kunden und Anwender fördern.
In den vergangenen zwei Dekaden hat die Internet-Architektur bahnbrechende Innovationen ermöglicht. E-Mail, e-commerce, Soziale Netzwerke, Cloud Computing und das Web, wie wir es kennen, sind dafür gute Beispiele. Auch wenn sich parallel dazu neue Netzwerktechnologien herausgebildet haben, so glaubt die ONF dennoch, dass eine schnellere Innovation notwendig ist. SDN erfüllt die Anforderungen durch die Unterstützung von Innovationen in jedweden Netzen, einschließlich Rechenzentren, Telekommunikationsnetzen, Wireless-, Unternehmens- sowie Heimnetzen, durch relativ einfache Softwareänderungen. SDN gibt Betreibern von Netzwerken eine bessere Kontrolle und die Möglichkeit zur Optimierung, um die eigenen Bedürfnisse sowie die Anforderungen der Nutzer bestmöglich zu erfüllen.
Die ONF wächst weltweit mit neuen Mitgliedern wie etwa Korea Telekom und Spirent. Basis ist die gemeinsame Vision von OpenFlow als vitale Grundlage, auf der ein dynamischer und policy-basierter Layer kreiert wird. Er erlaubt die Definition von Prozessen und deren automatische Implementierung zur Lieferung flexibler und skalierbarer Cloud-Services zur Befriedigung einer breiten Palette von Anwenderforderungen.
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