Donnerstag 02 Oktober 2014

Going International - Mit Kommunikation Grenzen überwinden

Im Bereich der Technologiekommunikation tun sich viele europäische Unternehmen im Vergleich mit dem internationalen Wettbewerb eher schwer. Vor allem im Bereich der Informationstechnologie und Telekommunikation sind europäische Unternehmen dabei, weltweit den Anschluss zu verlieren. Schwer zu glauben, dass dies auf ein mangelndes technisches Vermögen zurückzuführen sein soll. Eher gibt es Nachholbedarf bei der Kommunikation.

Innovation war schon immer eine Domäne der Kleinen. Viele der heute marktführenden Unternehmen im Bereich der Telekommunikation, des Internet oder der Netzwerktechnik sind erst im Laufe der letzten zehn Jahre sprichwörtlich aus Garagengründungen entstanden. Deutsche oder europäische Unternehmen befinden sich eher seltener darunter.

Ein Blick auf entsprechende Statistiken zeigt: Global erfolgreiche Standardhardware, –software oder internetbasierte Services haben ihre Provenienz zunehmend anderswo, meist in den Staaten oder in Asien. Lokale Hersteller konzentrieren sich häufig auf den Heimatmarkt. Dafür mag es viele Gründe geben, etwa die unterschiedlichen Finanzierungsbedingungen. Einer der Hauptgründe liegt ohne Zweifel aber in der unterschiedlichen Auffassung von Marketingkommunikation als Triebfeder für Expansion.

Ein kleines Zahlenbeispiel mag die Situation verdeutlichen: In Berlin/Brandenburg gibt es rund 4.000 IT-Unternehmen. Die in der Region im entsprechenden Branchenverband zusammengeschlossenen mehr als einhundert Firmen erwirtschaften 83 Prozent ihres Umsatzes in Deutschland. Den Rest im europäischen Ausland. In den USA machen diese Unternehmen etwa 1 Prozent ihrer Umsätze. Auch wenn oftmals die Funktion als Drehscheibe nach Osteuropa beschworen wird, so ist die Realität eine andere: auch nur etwa ein Prozent der Umsätze wird in den neuen Märkten im Osten erzielt.

Sicher: die internationale Expansion ist ein kostspieliges Unterfangen. Da sind amerikanische Start-Ups mit ihren besseren Finanzierungsbedingungen deutlich im Vorteil. Sie haben auch einen zweiten Vorteil, der kaum zu unterschätzen ist – die englische Sprache.

Verkaufen heißt zunächst kommunizieren. Und kommunizieren kostet ganz einfach Geld. Deshalb sind europäische Unternehmen hier gleich zweifach im Nachteil. Muss dies allerdings dazu führen, dass im Vergleich bessere Technologieansätze ihr lokales Dasein fristen?

Der Marketinggedanke besitzt in Amerika einen deutlich anderen Stellenwert. Nach wie vor ist dort die Erkenntnis, dass nur Kommunikation zur Verbreitung der Idee verhilft, erheblich mehr ausgeprägt. Viele europäische Unternehmen sehen Kommunikation ausschließlich als notwendigen, bisweilen zeitraubenden Kostenfaktor und nicht als Chance. Sie setzen auf die Überlegenheit der technischen Lösung. Dies mag zu Achtungserfolgen führen, nicht aber zu einer marktführenden Stellung.

Dabei können auch kleine und mittlere Unternehmen mit einem entsprechenden Lösungsangebot heute mit einem überschaubaren Investment internationale Marketingkommunikation erfolgreich einsetzen. Dazu bedarf es allerdings eines Partners, der die Anforderungen in den entsprechenden Zielländern kennt und über entsprechende Kontakte verfügt. Die Frage ist, wie ein solcher Partner aussehen muss.

Für expansionswillige Unternehmen gibt es mehrere Möglichkeiten, ihre Lösung im Ausland zu kommunizieren. Entweder, man setzt auf eigene Ressourcen, was vor allem zu Beginn eher schwierig ist und meist ein höheres Lehrgeld erfordert. Die zweite Möglichkeit liegt in dem Vertrauen auf globale Agenturen, die mit einer großen Organisation auch hohe Kosten verursachen und in Bezug auf ihr Technologieverständnis eher Schwächen zeigen. Es besteht allerdings auch eine dritte Möglichkeit, die in der Zusammenarbeit mit einem Partner liegt, der über die notwendigen Netzwerke, Erfahrung, die erforderlichen Kontakte und die Kenntnis der Marktbesonderheiten verfügt.

Uwe Scholz New Technology Communication bietet genau hier einen alternativen Weg. In der Zusammenarbeit mit Partnern wie Zonicgroup, NetEvents oder ComCALA kann ein maßgeschneiderter Pfad in die internationale Kommunikation eröffnet werden – ohne Overhead, aber mit viel Einsicht in die besonderen Bedingungen, die in der Marketingkommunikation neuer Technologien gelten.

<- Zurück zu: Home

Powered by cobago systems